Dezember…You get wiser…do ya!?! Me, not- offensichtlich not.

Der Dezember naht, jedes Jahr auf‘s neue, in einem Affentempo, welches auch nicht leichter wird, je älter man wird. Aber- ohne persönliche Gnade- geht er seinen verdammtem Weg: Geburtstage zu Hauf, die Feiertage mit eingeschlossen, Feierlichkeiten im Überfluss und die unzählig unvorhersehbaren Aktivitäten; wie: lass uns mal noch zwischen den Jahren treffen, usw. und so fort. Wer zum Teufel nochmal, soll all dies durch halten???
Ich bin dieses Jahr schon zum eigenen Geburtstag aus gestiegen, wegen infected und so, um so in den verdienten Urlaub später zu starten…what a life! (https://youtu.be/62fQHufTPDo)
Geburtstag heute zum dritten Mal nach geholt, weil nebst mir alle irgendwie auch outta control waren, viele zumindest. Viele auch keine Lust auf Blabla hatten, was ich mehr als vestehen kann; denn dieser ganze „Hey, man! Gut schauste aus! Wie geht’s dir denn?-Blödsinn“ geht mir höchst selbst echt auch auf den Sack. Isso! Deswegen habe ich mehrere Dates ins Leben gerufen, die alle Beteiligten zufrieden stellen. Geht doch! Hart war die Woche, in der unser allseits geliebter Peter im SO aufgerufen hat und ich mich echt besser gefühlt habe, trotzdem krank war und drauf geschissen habe, nicht nur ich im Nachhinein…das nur am Rande; denn was erwartet man eigentlich? Nach zwei ganzen Jahren des Verzichts weiterhin der Vernunft zu lauschen? WAS? Ich bin taub auf diesem Vernunfts- Ohr, bin ich! Phhh! (https://youtu.be/8Wft2olm_VU)
Man ey, dann stirbt auch noch der Typ weg- einfach so- der uns allen Schlaflosen damals ein Brett geliefert hat. WTF?
Es ist jetzt nach den Feiertagen und ich bin echt unfassbar glücklich, dass ich das alles insoweit gut überstanden habe. 20./22.12. waren körperlich noch einmal herausfordernd, geradezu an Grenzen stoßend. Aber auch schön irgendwie- Wodka wird einfach nicht mein bester Freund, never…und er wollte es aber auch irgendwie nicht begreifen, also hat er von allen Seiten angegriffen…wie es seine Art ist…hmmm!?!
Zuhause hatten wir übrigens auch für einen russischen Morgen vorgesorgt: Kaviar, in Robbys Gedenken Finnlandia besorgt und gefüllte Eier vorbereitet. Naja, was soll ich sagen? Den Vodka haben wir quasi unangetastet ‚cause of me…
Ich bin nun seit fast drei Wochen zuhause- weil auch Urlaub und so und ich stelle fest, dass ich echt nicht mehr gesellschaftsfähig bin, aufgrund des Überflusses der letzten Tage (!) ! Also stellt, beantwortet sich die Frage, ob oder besser was ich an Silvester mache, wie jedes Jahr eigentlich, fast von selbst: NÜSCHT! Denn das ist es, was ich bis zum get- no zelebriere: das Nichts zum Jahresende! I love it! I really do! Die letzen Wochen waren echt hardcore und ich freue mich auf Bleigießen (Jep, wie haben vorgesorgt!) und Champagner trinken und- ganz ehrlich: wir werden 0:00 Uhr nicht live erleben, denn das ist einfach nicht mehr wichtig. So (https://youtu.be/urDzywYAO0I ) have a good one my friends! See ya next year! ♥️🥂

Note to myself: be more yourself as ever before! This is not selfish, it is not!! Love yourself! If you don’t, who else should?
♥️♥️♥️

UWE

Man ey, die Feiern hören aber auch echt nicht auf im letzten Monat des Jahres. Gefühlt sind es die meisten und deswegen so geballt; möglicherweise liegt es daran, dass die halbe Familie selbst den eigenen Ehrentag zelebriert. Ich weiß es nicht. Heute zumindest war ein Treffen zum Geburtstag einberaumt, dessen ich das erste Mal Teil hatte, denn ansonsten ist jetzt eigentlich meine Zeit krank zu sein und nicht wie vorab schon- promistatusgleich zum 4. Mal positiv auf COVID getestet, vorab aus zu fallen; ich bin deswegen in Bestlaune und freue mich riesig auf dieses Treffen! Vorab lasse ich mich von alten Freunden abholen, da ich eventuell noch der Joker im anstehenden Musikquiz bin und eh früher los wollte, da ich mich ja auch irgendwie gut kenne: je länger Zuhause, desto mehr will meine Borg- Couch mich nicht mehr gehen lassen, weil im Assimilationsprozess. Ausgetrickst in diesem Moment! Hah!

Wir betreten das Lutetia und ich bin spontan in einer Zeitschleife…ehrlich! Als ich damals hier noch hinterm Tresen stand, waren es nicht weniger illustre Gesichter. Ich bin leicht überfordert, denn eigentlich ist dies hier nur ein kurzer Zwischenstop auf dem Weg zur Geburtstags- Runde. Aber vielmehr setzt mich die Quiztruppe unter Druck, die wirklich denkt, dass ich ein Joker bin! (Nicht, dass ich keine Ahnung von Musik habe..) aber ich bin sogar angemeldet in deren Team. Das stresst mich, ebenso die anderen Teams, von denen ich auch mehr als die Hälfte kenne.

Nebenbei treffe ich auf Ex- Freunde, Freunde von Ex- Freunden, generell alte Freunde und, und und! Mindblowing! Freue mich tatsächlich über die Aussage, dass ich unfassbar gut aussehe und mache nur ein Grummelmurmeln lautbar, nothing special, denn Komplimente kann ich nicht. 🤭Ich mache meinem “ Team“ parallel klar, dass ich zu der pünktlichen Fraktion gehöre und bin fast glücklich, dass der sogenannte Quizmaster sich echt verquatscht und labermässig überzieht. Echt schade! Ohhhh! So walke ich los ins Brauhaus und weiß überhaupt nicht, was mich erwartet – umso gespannter bin ich aber.

Fuck! It is a meet and greet of the whole Spandau- Bar-and – outside (little) Bar- people und ich kenne echt viele! Im Lutetia war es schon saunagleich, ob der vielen Menschen ohne Belüftung: Aerosole!!! Hier ist es anfangs noch ok, das ist aber auch alles. Die Freude und Aufregung des Geschenke übergebens und Entgegennehmens ist immer so ultra aufregend, fast so, als hätte man selbst Geburtstag! Anyway, wir hatten in urst gemütlicher Atmosphäre sehr viel Spaß, das hatten wir. Bis zur ersten Zigarettenpause. Könnte schlimmer kommen, aber ich war plötzlich mit einem Azubi konfrontiert, den ich (in meiner überschwinglichen Art erst einmal umarmt habe), worauf der eine Kumpel fragte, ob ich in einer höheren Position bin als er. Nee, ich bin nur nicht beim Handel, sondern von der Industrie; besser: wahrscheinlich, aber auch nicht in Stein gemeißelt. Aha. Bist ne coole Braut! Find mich auch nicht so schlimm. Arghhhhhhh! Nach ‘ner halben Stunde gehe ich erst wieder zurück zu unserem Tisch und denke, dass dies nicht mein bester Auftritt war- wobei ich ja eigentlich nur nett war und versucht habe Mitt -Zwanzigern Antworten auf komische Fragen zu geben. Ich weiß es nicht, denn ich versuche eigentlich immer nur ich zu sein, was auch nicht immer einfach ist. Hoffe, dass besagter Azubi keine Plaudertasche ist. Wobei anders herum habe ich auch etwas in Petto. So schlimm war es dann final auch nicht… glaube ich. Er zumindest ist erpressbar auf Lebenszeit. BÄM!

Mittlerweile sind alle Geschenke ausgepackt und alle Karten geöffnet, mit all den emotionalen Dingen, die so parallel einher gehen! Das naturtrübe Brauhausbier stichelt uns unterschwellig sogar zu Schnapsbestellungen an, denen wir wie kopflos und fremdgesteuert folgen. Mein Plan, nicht zu viel zu trinken oder aka nicht zu lange zu bleiben ist dahin, denn es gibt so viele Charaktere, die mir- wenn auch nur flüchtig- über den Weg stolpern, dass es unvermeidlich ist, länger zu bleiben! Ich hab ungünstigerweise mich ein paar Leuten als Steffi vorgestellt und später stellte sich heraus, nach Auflösung, dass ich beides bin: Steffi und Stefka, womit plötzlich recht viele was anzufangen wussten. Da schau her! Wie wichtig doch ein Name ist. Wollte eigentlich inkognito bleiben. Vor‘n Arsch.

Und schwuppdiwupp, Zauberstab in Benutzung, ist der Mann in der Uhr fleißig gewesen und es ist soweit, dass die Lokalität uns quasi raus schmeißt; mir schon fast zu aprupt. Denn das letzte was ich noch mit schneide, ist, dass ich meinen Bierlikör teile und mein Bert (Ernie teilt immer!) zu mir sagt: na, dann gib mir doch den Uwe! Ich muss in diesem Moment geguckt haben, wie nach „Lost Highway“ oder „Naked Lunch“, wobei dies beides Minimum 2 Stunden Erlebnisse entgegen dieser spontanen fragwürdigen Verwirrung waren, mich trotzdem completely im Nichts zurück gelassen haben und ich selbst heute nicht schlauer bin, obwohl beide Regisseure zu meinen Alltime- Favs gehören. Stupid girl. Ich bin tatsächlich kurzfristig speechless (was für ein Cover übrigens von Kruder und Dorfmeister!) Ich bekomme aber letztendlich folgende Antwort: UWE ist aka „unten wird’s eklig“! Ich bin komplett irritiert, denn ich habe ihm keinen Grind angeboten, sondern nur einen Schnaps geteilt; bin sogar ganz kurz leicht angepisst. Verstehe dann aber irgendwie schon, was er meint! Und: strange but not annähernd begreifend, sinniere ich tatsächlich bis jetzt über diese bis dato belanglose, mir aber so nicht ins Hirn gelangende, offenbare Geläufigkeit einer egal wie klitzeklein geratenen Gruppe und komme nicht drauf, what the hack das soll? Maybe poor me! Maybe this is like one of the nower days „normal“ TikTok- thingis, die ich auch echt nicht verstehe. Aber UWE ist nicht 2020 oder 2010. Es gibt auch leider echt keinen vergleichbaren Ausdruck für UWE in meinem Leben. Das macht mich echt fertig! Denkt mal selber drüber nach, würde mich echt interessieren, ernsthaft!

Und dann tut er (der Laden) es sehr un-nett, das Rausschmeißen, denn es geht ein Fußballstadionflutlicht an, welches an Helligkeit des Olympiastadions zu besonderen Anlässen in nichts nach steht – wenn nicht für die arme Hertha, dann zumindest für die Stones. Es fehlt nur die musikalische Untermalung. Fast so wie in dem Film „Grasgeflüster“, wo ein ganzes Dorf auf Campingstühlen den Moment- komplett mit Sonnenbrillen ausgestattet – das ON des Gewächshauses zelebriert, in dem Gras angebaut wird und dessen kompletter Strom darein fließt und ein Flutlicht produziert, welches nahezu an eine Supernova erinnert. (Essays waren noch nie mein Ding, naja, ist ja auch keine Filmrezension)

Es wurde schon vorher – offenbar – eine „Wohin, wenn nicht hier- Gruppe“ gebildet, die nearly alles in der Nähe gescoutet haben, mit erschreckendem Ergebnis: Spandau ist dicht. Wir irgendwie auch. Also ab ins Drink’s! Wohin? Alter, ernsthaft: wohin? Wollte nach Hause und bin überredet worden, da in Laufnähe nach Hause….Drink’s ist eine Bar, die ich letztendlich bestimmt noch mal aufsuchen könnte… für Notfälle. Dann war’s da aber doch interessant, ehrlich! Sind erst nur 6 Leute, der Rest trudelt nach und nach ein. Es läuft Schlager und ich erwäge die Tresenfrau zu fragen, ob irgendwas anderes auch möglich wäre, was es ist- obwohl ich den alten Udo fast schon ins Herz geschlossen hatte, auch wenn ich griechischen Wein nicht mag; aber das gehört ja (wahrscheinlich wirklich!) zum deutschen Kulturgut, bin ich mir fast sicher. Es gibt erneut Bier und Schnaps und Bier und Schnaps, jeder nach seinem Gusto und es ist so witzig den anderen Freunden im fortgeschrittenen Status bei ihren Gesprächen untereinander Gehör zu schenken. Ich selbst quatsche wahrscheinlich parallel einer neu gefundenen Bekannten, einer Tochter eines Menschen, mit dem ich selbst ’ne heftige Festival- Zeit hatte, unabhängig von der ultimativen Langzeiterfahrung while working at this bar, zu, frage sie allerdings auch, ob ich ihr nichlt gerade ein Ohr abkaue (Mama take this badge of me…) und sie nur antwortet: nicht im Geringsten, voll interessant aber jetzt bin ich dran. Kann man jetzt deuten wie man will. Ich hatte auch ein Ohr für sie ( Mama put my guns in the ground) und bin geflashed, dass die immerhin 27 Jahre Altersunterschied wie ein Wimpernschlag keinen Unterschied machen in unserer Denke. I love that! Irgendwie muss ich dann doch mal Lulu und bin überrascht, dass es besetzt ist. Wusste gar nicht, dass noch andere Gäste anwesend sind und der Laden ausufernd groß- denn in einem Nebensaal sitzt eine auch echt große Truppe, wahrscheinlich sind alle maximal Mitte 20. Denn die Besetzttante sieht aus, wie aus einem Video, was ich nur mit bekomme, wenn ich Zuhause auch Mal Lulu bin und irgendwas random abgespielt wird, was meistens in die Richtung geht, wie: WTF? Auf Platz 15 in den US- Charts? Shirley who? Shirley says what? Arghhhhh. But that’s life (you know: that’s how it goes…you rode down in april and shot down in may) ! Es ist halt einfach nicht mehr so wie vor Jahren noch (ich wollte nicht damals schreiben, obwohl es passend wäre- aber zu sentimental klingt) . Music supports people like Shirley, cause they want it.

Der Grund für Shirley ist bislang nicht erforscht. Für alles andere (nicht in Deutschland) gibt es ja Taylor, so what?!?

Zurück zu dieser Bar, beschließen alle auf zu brechen und ich bin auch kurz deren Meinung, beschließe aber doch noch für ein letztes Kaltgetränk zu verweilen. Es läuft Bon Jovi, Living on a prayer, allein dies ist mir 5-10 Minuten mehr wert. Kurzzeitig schießt mir durch den Kopf, dass der einzige Mensch auf dieser Welt, der nicht nur in Frage kommt, sondern auch ernsthaft ambitioniert wäre, mich zu retten, nicht mehr da ist in eventuell brisanten Situationen, lässt mich beschließen ein Wegebier draus zu machen und ich trete den Weg nach Hause an. Natürlich nicht ohne die Truppe im vermeintlichen Festsaal nebenan nochmal zu scouten. Ich stelle fest, dass ich womöglich mit so einer Gesellschaft echt nicht mehr klar kommen würde oder könnte, ohne in Trouble zu geraten und freue mich auf meine geliebte und vertraute Umgebung, Zuhause halt. Es ist schon echt spät, also verhalte ich mich wie ein Ninja. Naja, ich wäre gerne lautlos und unsichtbar wie ein Ninja… Aber ich war fast geräuschlos. Jep.

Ein Ninja, der über UWE nachdenkt? Das ist ernsthaft schwierig, ohne Geräusche zu machen, denn es ist einerseits so absurd in meiner Welt, dass es tatsächlich einen Begriff für das (Ich nenne es jetzt einfach so) Restetrinken gibt…und das impliziert, dass es eklig (uwE, E steht für eklig!) ist und andererseits echt unfassbar, auf eine groteske Art, an Witzigkeit kaum zu überbieten ist, weil whoever einem anderen diesen Siff anbietet, ist echt garstig.

Offtopic: Auf dem Weg nach Hause ist auf der anderen Straßenseite eine Gang unterwegs gewesen, die mich nicht bemerkt hat, da ich auch da schon ninjamässig unterwegs war, quasi als Generalprobe für zu Hause. Die haben sich auch die eine Pulle herum gereicht. Maybe they were UWE…as a game? Ich muss den Story-about-UWE-teller nochmal genauer befragen; das macht mich echt wahnsinnig gerade!

Oder aber es bedeutet dass, wenn du auf einer Party bist, du irgendwann nur noch Reste trinkst- weil nichts anderes mehr da war? Krasser Scheiß! Kann mich nicht an so etwas erinnern. Echt nicht. (Und ich kann mich an viele Dinge erinnern, mehr als mir lieb ist.) Aber ernsthaft: was bedeutet das? Der Mensch ist nur 7 Jahre jünger als ich, wenn das ein Hinweis ist. Bin überfordert und würde sehr gerne nicht Kopfkino haben, wie aus „Kids“ oder so.

Final möchte ich dann aber doch positiv mit diesem Abend abschließen, denn es liest sich negativ- und das war es ja nur in meinem Kopf, was ja mein Ding ist, oder? Ich habe mit sehr vielen Menschen aus meiner Hood zusammen gesessen, die ich sonst echt nur sehr, sehr oberflächlich kenne und glücklicherweise Zeit übrig war, um sich tatsächlich persönlich aus zu tauschen, im zeitlichen Rahmen natürlich. Das war wirklich toll, weil ich fest gestellt habe, dass all das Blabla über diverse Dinge und auch Menschen Bullshit sind. Wenn es anders herum auch so angekommen wäre, würde ich mich in der Tat auch ein wenig freuen- man weiß es halt nicht; ist ja auch nicht überlebenswichtig, nett wäre es trotzdem, ist ja klar. Es ist definitiv eine Gruppe gewesen, die von mir niemals so zusammen gestellt worden wäre und alleine dieser Aspekt war spannend und – for god‘ s safe- gewinnbringend.

„Just a perfect day, drink Sangria in the park

and then later, when it gets dark we went home

Oh, it’s such a perfect day I’m glad I spend it with you

Oh it’s such a perfect day

You just keep me hanging on

Please write me if you know something about the UWE- Thing! You’re welcome!

Was soll die Frage?

Ich frage mich ganz oft, warum ich noch nichtmals auf die von FB geforderte Frage antworten kann, was ich gerade so mache. Ich habe aktuell nebst meines Seins maximal Zeit mein Kladdebuch zu füllen, um später hoffentlich mein in Aussicht stehendes Buch damit zu bereichern; neue Oldschool- Schreibmaschine ist besorgt, um (erneut) oldschool- das gehirngeschaffene Gedankenkunststück oder den kranken Realitätswirrwarr zu ordnen und überhaupt in Worte zu fassen, was sich akut als schwierig erweist, da die alltäglichen Arbeitsaufträge nicht viel Raum lassen, um diesem umfassenden Freiraum dem notwendigen Platz zu gewähren. Für den normalen, tagtäglichen Wahnsinn ob des Alltags, der tatsächlich auch nicht weg zu denken ist, bleibt demnach auch zu wenig Zeit, obwohl er allseits präsent ist. Nun denn: „Es ist wie es ist!“ Und das sagt nicht nur mein über alles geliebter Mafia- Darsteller, Joe Pesci in fast all seinen Rollen; oscarverdächtig allerdings erst im endlich, dem großartigem Martin Scorsese gebührend Aufmerksamkeit schenkendem Film “ The Irishman“, der übrigens tatsächlich der erste Oscar in „real“ diesem außerordentlichen Regisseur den nackten goldenen Mann nach Hause brachte, dann auch leider sogar hier leer aus ging. Aber in meinem Herzen ist dieser kleine Mann einer der Größten! Ich hatte sogar mal eine CD von ihm: Joe Pesci sings „Just the Blues“. Ich habe sie wohl bei einem meiner zahlreichen Auszügen bei Exfreunden dann doch als „meins“ übersehen und einem hinterlassen, der wahrscheinlich eh keine Ahnung hat, was er da eventuell auf den Ohren hat. Aber so ist es nunmal. Abstriche macht man- mal weniger, mal fetter gewichtet.
Oh yeah! FB, ich weiß eine Antwort auf die Frage, was ich gerade so mache (official): da ich gerade Urlaub habe und morgen eh Geburtstag, was den „like mich am Arsch“- Zustand geradezu in das next higher Level schießt, müsste ich nur noch den Emoji- und Locationbutton drücken…und dann wüsstest du es! Guess what!?!
Vincent Laguardia Gambini sings : What a wonderful world “ Man, this is such a bad world, you know it?!?

Welche großen Ereignisse hat es in deinem Leben im vergangenen Jahr gegeben?

All cats are grey

Da ist er ja! Zwar noch nicht von sich selbst überzeugt aber dennoch merklich und schon alleine wegen der verfrühten Dunkelheit dem kalendarischen Lauf folgend, nicht auf zu halten: der Herbst. Ich bemerke an mir, dass ich nicht mehr ganz so Energie geladen aus dem Bett springe; es könnte schlimmer sein, kommt es ja eh früher als mir lieb ist, noch.Obwohl es schon ein heftiger Cut im Vergleich zu noch vor drei Wochen zuvor darstellt. Erschwerend kommt wahrscheinlich auch noch hinzu, dass wir ja den Oktober begrüßend, erstmal nach Griechenland gedüst sind, um doch noch ein wenig Sonne und damit die Akkus voll zu tanken, um der anklopfenden „von- Licht- bis- Licht- Arbeitszeit gegenüber gewappnet zu sein. Hat ganze drei Tage angehalten; hätte man wohl doch länger einplanen sollen. Naja, nächstes Jahr dann. Seltsam auch, dass man tatsächlich denkt, dass nach einem ganzen halben Jahr eine Woche Urlaub ausreicht, um überhaupt irgendwelche Energiepunkte zu ergattern. Auch hier: nächstes Jahr dann anders, wahrscheinlich besser. Nach dem Urlaub ist alles wie vorher- ist ja auch irgendwie klar, denn es nimmt ja keiner Rücksicht auf dich oder schont dich, nur weil du ja gerade erst ein paar Tage frei hattest. Warum auch? Schön wäre es trotzdem gewesen, einfach so.
Da kommt einem so ein Konzertbesuch ja hervorragend als Ablenkung entgegen, mitten in der Woche, und dann sogar auch noch eine Band, die ich seit ich 13 bin sehr, sehr gerne mag, damals geradezu vergöttert habe, diese aber bevorzugt mittlerweile nur noch im Herbst auflege, denn dann passt irgendwie alles drum herum: Stimmung, Stimme, Sound und Draußen halt. Ich hab die schon so oft live gesehen, dass meine Reaktion, als ich die Karte zum Geburtstag bekommen habe, vielleicht nicht die euphorischte war und auch als erstes nach dem Termin gefragt habe, da ja seit 2020 alle plötzlich alles nachholen und ich ernsthaft Sorge hatte, dass ich da verplant bin ; gefreut habe ich mich natürlich trotzdem, denn es gab keine Doppelbelegung! So richtig hab ich mich aber erst gefreut, als es soweit war und ich mich startklar zum Aufbruch gemacht habe. Es flirren einem ja alle möglichen Dinge durch den Kopf. Wie zum Beispiel das erste Konzert, die Lieder, die man unbedingt hören möchte, das letzte Konzert, als man einfach ’ne Stunde vor Ende abgehauen ist, weil man nicht fassen konnte, dass es nach 2 1/2 Stunden noch weiter gehen kann, usw. usf. …
Die Truppe ist mega gut drauf und wir stellen fest, dass wir alle noch nie so viele Wege- Getränke auf irgendeinem Weg, wohin auch immer, dabei hatten und trinken trotzdem ein paar Drinks und reden wild durcheinander, bevor die Planung es vorgibt auf zu brechen. Kein Support, Einlass ab 18 Uhr: irgendwie hoffe ich darauf, dass es zu einer humanen Zeit endet und werde beim ersten Wege- Gin Tonic eines Besseren belehrt, denn es geht erst um 20:45 los…vorher aber ist es schon so Puppen-lustig, denn der Sniper meiner alten Mafia- Gang vom RuG ist dabei: Regionalbahn, Maskenpflicht- wir simulieren erstmal eine Entführung und planen für den Rückweg einen Organhandel. Business as usual! Gin Tonic für alle! Vor der immer krasser wirkenden Mercedes-Benz- Arena suchen wir einen sympathischen Abnehmer unserer Pfanddosen und treffen auf Bernd, der nicht fassen kann, dass wir schon gar nicht mehr austrinken wollen. Ich hab‘ ein Bowie- Shirt an und er reagiert darauf. Die anderen sind schon fast beim Reingehen und ich habe ein wirklich unerwartet nettes Gespräch mit eben diesem Bernd. Konzerte, Bowie…er ist 70 mittlerweile und hat tatsächlich alte Orginal- Konzertplakate von Ende 70 und Anfang 80 Zuhause: BÄM! Er gibt mir seine Adresse, weist darauf hin, dass ich echt lange klingeln müsste, da er eher fest und lange schläft und wir verabreden uns für die kommende Woche. Er freut sich für uns, wünscht und maximalen Spaß und nimmt nach langen Überredungskünsten sogar unsere letzten beiden vollen Biere- ich glaube, es war ihm irgendwie unheimlich. Cooler Typ auf jeden Fall, echt!
Freue mich, dass ich endlich mal wieder im Innenraum bin und wir suchen nach dem Place to be. Die Mucke vom Band ist echt gut und nach ’ner Runde Gin Tonic (klar!) wird es endlich dunkel und es geht los! Robert Smith beginnt mit seiner musikalischen Heilung und ich bin kurzfristig wieder sehr jung und freue mich über diese Stimme, die mir allzu vertraut ist und so unfassbar gut zu dieser Jahreszeit passt und muss mich unweigerlich bewegen, deswegen Innenraum! Die Musik macht mich im Gegensatz zu früher aber weder melancholisch, noch kann ich den mal ursprünglichen Weltschmerz nicht mehr nach vollziehen, denn ich höre nur perfektes Zusammenspiel und bin glücklich, dass ich hier bin und ab und an doch älteres Material über die Marshalls dröhnt. Irgendwann werden dann aber Songs gespielt, die ich nicht kenne und auch nicht kennen will und so gehe ich raus zum Rauchen und vertreibe mir ein bisschen die Zeit alleine. Gar nicht mal so wenig los hier draußen, scheint mehreren wohl so zu gehen. S. kommt auch raus und während ich auf ihn warte, läuft ein Typ an mir vorbei, den ich erst in ’ne Schublade stecke, da er wie so ein fieser Schläger aussieht, bis ich den Rücken seines freien Oberkörpers sehe, der komplett mit Alien Sex Fiend zu tätowiert ist und haue ihn prompt an, ob ich ein Bild machen darf. Quatschi, quatschi…wie das halt immer so ist und S., der wie aus dem Nichts auf taucht,  erinnert mich daran, dass die Jungs noch was trinken wollten und ab geht’s wieder rein. Gruppendynamik und so. Leider sind die restlichen 75 Minuten wie eine Best- Of- Scheibe und ich finde es echt schade, dass nicht mehr alte Perlen eingestreut werden, Songs wären ja genug vorhanden; aber so ist das wahrscheinlich heutzutage: man bedient einfach die Masse. Schade. Dann ist es nach ein paar wirklichen Klassikern vorbei, irgendwie traurig. Beim Rausgehen stelle ich fest, dass es aber dann doch ein sehr gelungener Abend war! Denn ich war in bester Gesellschaft und hab‘ natürlich auch echt Spaß gehabt, also echt jetzt! Wäre Leiden auf hohem Niveau.
Wir besinnen uns kurz noch auf M., der leider nicht mitkommen konnte und zu S. noch gesagt hat: Mach mal ein Video von Tainted Love! LOL! Also setzen wir uns alle auf die erstbeste Bank und fangen an zu singen und machen ein Video (sind dadurch jetzt alle auf Lebzeiten erpressbar!) und fallen fast hinten rüber, weil der Lachflash uns überkommt und wir zudem feststellen müssen, dass wir damit keinen Karaoke- Contest gewinnen würden, wirklich keinen!
Die Jungs haben fast alle frei morgen und wollen zur Bahn, wieder einmal falsch geplant von mir! Ich falle diesbezüglich fast vom Glauben ab und suche verzweifelt nach einem Taxi und renne einfach über die Straße- mit Erfolg! Es ist mittlerweile kurz nach 12 und ich will einfach nur nach Hause. Schwuppdiwupp sind dann doch 3 von 5 mit am Wagen und springen lautstark rein, um dann doch den bequemeren Weg zu nehmen. Der Fahrer quatscht ununterbrochen und ich blicke nur auf die Straße ins Dunkel und hätte gerne meine Ruhe. Dabei entdecke ich in Kreuzberg ein Rudel nachtaktiver Katzen in einer Unterführung, die offenbar ein Nagetier erbeutet haben und Katzendinge tun. Komisch, denke ich. „All Cats are grey“ haben sie gar nicht gespielt und befinde mich umgehend in der damals mit der Musik einher gehenden Melancholie und grinse leicht debil vor mich hin, Summe in mich hinein und freue mich auf den Herbst, der ja nun auch kommen darf, jetzt ja.
…der nächste Morgen war übrigens echt eine Qual…Planung ist das A und O, ich sag’s euch! Der Gin des Lebens halt…

Just another day in paradise…

Während ich die kommenden zwei Wochen plane, weil die meiste Zeit außerhäusig unterwegs, verfalle ich kurzzeitig in Aktionspanik, ob des Wissens und der immer eigenen Organisationsübersicht, was und wie ich die diversen Tage so verbringe.
Eventuell hat es der ein oder andere schon zur Kenntnis genommen, dass mein Start in die Mega- Event- Woche leicht verhindert statt gefunden hat: Tsja, dann überlest ihr jetzt den folgenden Hass- Tirade- Salm meiner Seite.
Allen anderen sei gesagt, dass der letzte Mittwoch wahrlich in die Anti- Auto- Hall of Fame eingehen wird, denn folgendes hat sich zugetragen: 07:00 in der Früh bin ich startklar zum Aufbruch in die alte Bundeshauptstadt, einen Termin vorher noch in Potsdam, liegt ja auf dem Weg- easy also. Wissentlich, dass man erst ab 15 Uhr in Hotels einchecken kann, plane ich einfach ein bisschen mehr Zeit ein, um entspannt ans Ziel zu gelangen. Fein, so weit. In Potsdam läuft alles mehr als planmäßig und ich schwinge mich entspannt ins Auto, bereit, die nächsten fast 600 km zu reiten…yeahahhh! Allet läuft nach Plan und ich telefoniere noch mit meinem Kollegen, der ’ne Stunde nach mir los gefahren ist, weil wir uns gegenseitig auf dem Laufenden halten bezüglich Verkehr und so…bis ich- und ich habe noch scherzhaft erwähnt, dass das Abbiegen am ADAC- Heli auf die A3 immer bedenklich ist, wir uns zudem im Berufsverkehr befinden, mir Sorge bereitet und schwupp…befinde ich mich nicht nur im kölner Einzugsgebietberufsverkehr, sondern in ’ner fetten Vollsperrung. Naja, ist halt so- bin ja rechtzeitig los gefahren! Nach einer guten halben Stunde rufe ich nicht nur Heiko an, sondern browse durch FB, um mir die Zeit zu vertreiben. Stoße auch gleich auf ein Foto von ’nem Kumpel, der wohl auch fest hängt und denke noch so: arme Sau! Geht mir bestimmt nicht so….am Arsch! 3 1/2 Stunden später bewegt sich das erste Auto vor mir und ich bin innerlich schon am Platzen, denn ich bin leider nicht so cool, als dass ich als Frau hinter die Leitplanke pinkel, also ist meine Anspannung recht hoch und teilweise sogar verkrampft; bin ja erst seit knappen 7 Stunden unterwegs. (Verzweiflungsemoji) Kurz vor mir, keine 2 km ist der Unfall passiert, ich erlebe ein echtes Aufkommen von Rettungsaktionen wie 20 Notarztwagen, diverser Feuerwehrzüge, sowie Helieinsätze. Krass! Mein Navi hat eigentlich Real- Time- Modus….muss also knapp vor Eintreffen passiert sein, denn mein anderer Kollege, der 4 Stunden später abgefahren ist, berichtet kackenfrech, dass er bald da ist. Egal, wir fahren alle in Mühlheim runter und ich denke nur: FUCK the fuck OFF! Rein nach Köln…Dom 4x links von der Brücke aus, 3x rechts…voll toll so ein Dom! Meinem Instinkt, den Rhein links lang zu fahren , folge ich aus unnachvollzieharen Gründen erstmal nicht, „Get the fuck out of here!!!!“…um später dann doch dieser Intension zu folgen. Mein kleines, großes Problem aber derweil ist einen Abort zu finden, den ich durch Zufall, beim ersten Abbiegen, um parallel Google- Maps zu aktivieren, in der Hoffnung, dass dies die kartografische Verwirrung löst, entdecke- einen Döner- Imbiss! Halleluja!!! Ich stürze echt im Zugzwang in diesen Laden und frage im Weitergehen, ob ich die Toilette benutzen darf, mit der hinterher hallenden Antwort „Ja, aber kostet 1€“ auf den ersehnten (jeder, der mich kennt weiß, dass ich eigentlich so gut wie nie auf Klo muss- nicht so’n Ding wie: wer einmal geht, muss immer- Typ 🤪 ) Platz der Erleichterung und hab‘ nach der unfassbaren neuen Unbeschwertheit leider kein Kleingeld und drücke dem verblüfften Besitzer einen 5er entgegen und sage, dass er mir wahrlich das Leben gerettet hat, worauf er mich fragt , ob ich nicht einen Döner möchte, was ich aufgrund fehlendem Hunger und Zeitmangel verneine und kopfbefreit und sichtlich entspannter wieder in mein Auto springe auf der Suche nach DEM Weg zum finalen Ziel. Köln suckt richtig, hat es schon immer und nach mehrfachen Versuchen, diverse Navigationshilfen zu aktivieren,besinne ich mich auf mein Bauchgefühl und lasse den Rhein einfach links liegen und starte durch; der unfassbare Verkehr kann mich nicht mehr aus der Bahn werfen, denn ich bin entspannt und alles um mich herum interessiert mich ’nen Scheiß. Anstatt um 14 Uhr checke ich um 19 Uhr im Hotel ein, feixende Kollegengesichter glotzen mich provokant an…keine so gute Idee, denn ich bin auf High Voltage…säusele aber der kläffenden Meute ein „bis gleich“ zu und die Fahrstuhltür schließt sich endlich und ich bin noch kurz allein.
Fasst nicht erwähnenswert, dass ich mich an diesem Abend noch gezofft habe, aber ich wünschte mir kurze Zeit meine 🦄 Frau zurück, denn ich war echt am Limit. Was soll’s!?!
Zwei Tage später sagt meine Freundin: fahr bloß nicht über die 45! Keine Ahnung, es war alles, nur keine Ignoranz der Aussage gegenüber, aber schwuppdiwupp war ich auf eben dieser, natürlich mit angekündigter Sperrung. Super Sache, wenn dein Navi von 14:35 Ankunftszeit auf 16:40 umspringt. Me pissed! Vorbei an flauschigen Longhorns und rauf und runter im Sauerland, das Offroad – Paket meines SUVs nutzend, hab ich irgendwie zurück in die Zivilisation gefunden,um kurzerhand dann doch wieder auf einer echten Straße zu sein. Der Rest war wie nach Hause kommen: ich war Monde nicht in dieser Gegend, aber erkannte so viel, dass es heimelig war. Und dann kam der befreiende Moment des Wiedersehens! Was für ein Wochenende, full of Freude und Miteinander; wirklich toll! Leider, ich muss es so sagen, war selbst der Rückweg nicht ohne Hindernisse, deshalb hab ich-wissentlich- beschlossen, schon um 9 Uhr auf zu brechen. Hintergrund ist der, dass ich nur den Nachmittag/ Abend mit Erik hatte, wir Kinotickets für den Bowie- Film hatten und ich Montag früh schon gleich wieder aufgebrochen bin zur beruflichen Woche quasi.
Alles super, Navi sagte 13:30 als Ankunftszeit voraus, yeah! Bis in Hannover Herrenhausen wegen Vollsperrung alle von der A2 runter mussten und ich auf dem Weg der Umleitung kurzerhand beschlossen habe, dass 89 km vor Bremen echt schon viel zu weit weg von meinem Kurs sind, abgebogen bin und voll easy durch Hannover gecruised bin, um leider an der genau der Stelle wieder heraus zu kommen, an der ich von der Autobahn runter musste. Grumpfllllll#?#!Allright then…another turn über irgendne Zubringerstraße hin zur A7, kilometerweit bis zum Turn in Richtung Kassel. Me, fix und fertig…just saying.
Eine gute halbe Stunde später bin ich wieder auf der A2 und entdecke, dass auch über 210 ein gutes Tempo mit meiner Karre her geben. Bin dann doch gegen 14:50 Uhr in Berlin, rufe vorher noch kurz zuhause an, um zu klären, dass wir uns nur umziehen um dann zu Bowie in den Zoo-Palast zu gehen. Klappt auch irgendwie, sehen beide aus wie Rockstars, nur aus verschiedenen Jahrzehnten! Weltklasse! Werden am Savignyplatz auch gleich mehrfach auf unser Outfit angesprochen…und das in Berlin! Kommt ja nun auch nicht alle Tage vor! Yeah!
Zack, noch 2-3 Zigaretten geraucht bevor es rein geht und voll geflashed, wie krass der Unterschied zu heute und damals ist: der Eingang zum Kino erschien mir damals echt pompöser, vielleicht weil kleiner, aber definitiv eindrucksvoller. Im Kino selbst, nach klassischer Popkornbestellung und Getränkeaufgabe war das Hineingehen dann doch impulsant: zwar nur Kino 4 aber trotzdem echt platzmäsdig sehr spendabel; sodass Reihe 5 mittig wie der Jackpot erschien.
Alleine nach über 10 Jahren mal wieder Kinowerbung in groß zu sehen war echt ein Erlebnis für sich selbst- haben alleine deswegen schon beschlossen, doch nicht alle 10 Jahre ins Kino zu gehen, sondern häufiger (was daraus wird, wird sich zeigen). Und dann geht der violette Vorgang auf und David Bowie spricht zu uns, was für mich tatsächlich familär klingt und ich mich sofort zuhause fühle, bis das erste Video startet und ich echt komplett outta space, mit kinderglitzernden Augen da sitze und mein Glück nicht fassen kann! Es vergehen 2 1/2 Stunden, die fast schöner sind als diverse Konzerte, die ich in meinem Leben besucht habe und am Ende kann ich nicht fassen, dass es zu Ende ist…Erik geht es genau so, was mich noch mehr zu Tränen rührt; schön, wenn man ein für einen echt elementares Ding im Leben teilt. Wir fahren tatsächlich wild über den Film wild quatschend nach Hause, wo wir dann aber auch recht schnell fest stellen, dass schlafen gehen eine super Sache ist und so geschieht es.
Viel zu schnell ist der Moment der Vertrautheit und des Zugauseseins vergangen und so ist es schneller als mir lieb ist Montag und ich befinde mich schon wieder auf der A9 Richtung Erfurt, wo mich das Navi plötzlich über Halle führt, was ich kurzzeitig seltsam finde, ist dies doch ein krasser Umweg. Pfhhhhhh! Vollsperrung ist auch hier das Zauberwort und der autoinnere Kompass führt mich sicher um diesen herum, fast nicht zu glauben! Ich dachte kurzzeitig schon, dass ich die Pest am Arsch habe, bezüglich Autobahnen und so… scheint doch nur ’ne kleine Epedemie zu sein; na was für’n Glück! Den Rest erspar ich euch, denn jetzt würde es echt aggro und ausfallend werden. Freu mich, dass ich aktuell zwei Nächte zuhause verbringen kann und der Rest wird sich geben…irgendwann…good night, good fight! (MTV Prodigy vs Celine Dijon- YouTube gives the answer!)

what if?

What if we could change only one thing in life just right now?What if we are with the power to change even more than one thing in life right now?And what if we were in the place of politicians these times and really have the power to change even most of anything ( if possible) in this almost lost world?What if? Maybe some of us would be enormously dedicated to something like: and now we’re going to safe the world, we really do!And some of us are like: I don’t really give a danmn about what happens to the world… What if we just be more critical against politicians than rather be against current supposed do- godders? What if? What if all the „what the hell you think we’re pretending to believe the shit you are selling us“? people stand up and fight for their rights?Do we have something to loose? I don’t think so. Deutschland ist wahrlich noch nicht an seine Kotzgrenze gekommen, da können wir uns weltweit wohl ein fettes Stück abschneiden. Schlimm genug. Ist es nicht wirklich an der Zeit, um für elementare Dinge auch mal auf die Straße zu gehen, als permanent nur zu lamentieren? What if….kann natürlich auch gerade so weiter laufen, denn: Hey! Wird schon!What if?

What if?

What if we could change only one thing in life just right now?
What if we are with the power to change even more than one thing in life right now?
And what if we were in the place of politicians these times and really have the power to change even most of anything ( if possible) in this almost lost world?
What if?
Maybe some of us would be enormously dedicated to something like: and now we’re going to safe the world, we really do!
And some of us are like: I don’t really give a danmn about what happens to the world…
What if we just be more critical against politicians than rather be against current supposed do- godders?
What if?
What if all the „what the hell you think we’re pretending to believe the shit you are selling us“? people stand up and fight for their rights?
Do we have something to loose? I don’t think so.
Deutschland ist wahrlich noch nicht an seine Kotzgrenze gekommen, da können wir uns weltweit wohl ein fettes Stück abschneiden. Schlimm genug. Ist es nicht wirklich an der Zeit, um für elementare Dinge auch mal auf die Straße zu gehen, als permanent nur zu lamentieren?
What if….kann natürlich auch gerade so weiter laufen, denn: Hey! Wird schon!
What if?

…one night in Spandau…

Bad Brains!!! No!!!
Bad Brians!!!🫵

Jeden Freitag im Sommer lädt Spandaus Kleinkunstbühne zum musikalischen Miteinander ein und dass auch schon den ganzen Sommer, beginnend mit der Fête de la Musique zur Sommersonnenwende. Das hat Tradition und lockt den ein oder anderen Menschen in die vertraute Location nach Spandau, nämlich in den Biergarten des Lutetia. Ich selbst war vor zwei Wochen das letzte Mal da; letzten Freitag hat mich ein Kurzerkältungsphänomen daran gehindert, was wirklich schade war, da schließlich die next Generation von den „Fuckers“ den Ton angegeben hat; der wöchentliche Ausklang ist ja schon fast gesetzt dieser Tage: umsonst und draußen ist das Motto, was zahlreiche, mir unfassbare Flashbacks verschaffene Momente beschert und ich ganz oft gar nicht glauben kann, wer sich alles die symbolische Klinke in die Hand gibt an solchen Abenden!
Ich hatte schon so ’ne Ahnung, als ich mich zum heutigen Freitag verabredet habe: Punk- Coverband. In Spandau. Das meet and greet wie sonst nur damals im Lido, vorher Kato, jetzt SO36 bei Peter and the Testtube Babies, Jahr für Jahr. Damals wie heute erstaunlich, dass auch Menschen aus anderen Bezirken noch Tickets ergattert haben und wie Fremdkörper beglotzt wurden, da man eigentlich unter sich war. Heute glich es einem Happening der extremen Art; klar eigentlich: welcome to the district of punk: Spandau!!!
Ich war anfangs so in Gespräche vertieft, dass ich den ersten Song von Slime tatsächlich nicht mitbekommen habe, was wirklich schade war. Wobei im Hintergrund hört man ja doch mit und dementsprechend hat meine Bank- Sitz- Gemeinschaft dann doch ungewollt mit geschunkelt, da das restless Leg einfach sein Ding abgezogen hat, passiert halt! ….altes Zappelding….Mein persönliches Highlight war „The Waiting Room“ von Fugazzi; ich konnte zumindest textsicher überzeugen und den Rest in Begeisterung versetzen…hat glaube ich einfach länger gedauert, der Aha- Moment bei den anderen, oder nicht so bekannt, keinen Plan. Weiß noch, wie Malte und ich damals auf der Suche nach diesem Album waren, verrückt sind wir geworden, weil keiner das hatte. Wobei mir jetzt erst auffällt, dass der Song nach Bewerbung diesen Abends hier gar nichts zu suchen gehabt hat, schließlich wurde explizit behauptet, Punk vor 1990 zu spielen…
BÄM! Mea culpa!!! Ist in den USA 1989 veröffentlicht worden, also alles richtig gemacht. Shit!…Wette verloren…

Es folgen Perlen wie „Banned from the Pub“ und auch die Ramones bekommen ihre zwei Minuten, Dead Kennedys inklusive. Sex Pistols hätten mir mit “ Too drunk to fuck“ besser gefallen als “ Pretty Vacant“. Feine Sache das trotzdem! Leider onnte ich Erik nicht das erhoffte Video von “ Nice Boys“ liefern, wünschen von Songs wäre allerdings auch nicht in Frage gekomme, zu 80er, also nicht tragbar.
Was aber parallel abgegangen ist, läuft unter ferner liefen, im positiven Sinne! Ein stadtbekannter Punk erkennt mich und sagt: heute in grün? Ich antworte später, denn die Frage wurde quasi im Vorbeigehen gestellt, dass Punk keine Farben kennt und erhalte unerwartet folgende Antwort: Richtig! Aber dein Grün ist aber auch extremst geil. Muss ja nicht immer schwarz sein. Stimmt. Wir verabreden uns flüchtig für die nächste Linientreu- Party und freuen uns beide auf Peter im Dezember. Läuft! Da fallen mir spontan Konzerte ein, wie Marilyn Manson seinerzeit in der Wuhlheide, wo die ganze Welt versucht hat, mir Strapse und Korsetts schmackhaft zu machen, aufdringlichst fies geschminkt daher kam und einen auf diabolisch gemacht hat, was irgendwie nicht so wirklich geklappt hat und 99% der Leute echt lächerlich darin/ damit aussahen und ich zwar Doc’s an hatte aber mit rotem Spaghetti-Trägerkleid daher kam, war halt mein Ding damals; zumindest um ein Vielfaches an Lebensbejahung ausdrückte. Hatte den Vorteil, dass ich nicht nur anhand der kurzen blonden Haare zu orten war, sondern auch sehr farbenfroh daher kam und doppelt nicht verschütt gehen konnte.

Eine Gelassenheit, die ich im Laufe der Jahre aber auch erst verinnerlicht habe, denn früher war nichts (kaum etwas) wichtiger, als cool zu sein. Schlimm eigentlich, aber haben bestimmt auch andere durch das Thema, Jugend und so.

Ich wette, dass der größte Teil noch in Stunden, dann im Laden oder Innenhof, rum sitzt und den alten Zeiten widmet, denn diese Mischung, die sich heute gesammelt hat, gibt es auch nicht alle Tage, so viel ist sicher. Ich habe einfach zeitig den Cut beschlossen und wäre fast der Versuchung der alten Zeiten unterlegen, um dann doch vernunftsgesteuert, in Zigzag , den Taxistand auf zu suchen, sonst würde ich, wie vor 14 Tagen noch bis 3 Uhr dort sitzen, um am nächsten Tag fünfe oder gar sieben gerade sein zu lassen und leiden, einfach leiden….Aber zumindest mit der Gewissheit, dass man in dieser Konstellation nicht alle Tage aufeinander prallt und „leiden“ neu definiert wird…denn was hat man sonst noch vom Leben, wenn man die die Feste nicht weiterhin feiert, als würden sie nie wieder so fallen? Fuck. Ich glaube, ich fahr nochmal zurück! 🤘

Abgelenkt…oder was?

Jep, something‘s rotten in the mind of Stefka! Wenn du nach dem Tanken einen Termin ins Handy einträgst, versunken in des deutschen Lieblingsspielzeug nur fest stellst, dass eben dieses gerade die Helligkeit des Bildschirms extremst verdunkeln lässt und um die Zapfsäule gehst, ins Auto einsteigst und dir ein wildfremder Mensch „Na Tach auch!“ ins Gesicht ruft- unaufgeregt, aber so, dass man es merkt und verwirrt ist; flüchtig- und trotzdem auf das Bildschirm- Helligkeits- Ding aufmerksam machst und dann doch fest stellt, dass dies der falsche schwarze SUV ist, in den man gerade eingestiegen ist und fluchtartig das Vehikel verlässt, um 3 (!) Zapfsäulen später sein eigenes Gefährt auf findet, um dem Mitreisenden davon zu berichten, der sich vor Lachen fast in die Hose macht und man selbst nur denkt: Ja, nicht unlustig! In der Tat sogar. Ist mir allerdings in meinem ganzen Leben noch nicht passiert, also bin ich eher in ‘nem Schockzustand, weil ich geflashed bin, was meine Abgelenktheit oder real- live- balance betrifft. Stelle ich mir die Situation anders herum vor, ein fremder Mensch setzt sich wie selbstverständlich auf den Fahrersitz neben mich, wäre ich wahrscheinlich eher unentspannt, auf jeden Fall würde mir kein lässiges „Na Tach auch!“ von den Lippen gehen; was für eine entspannte Reaktion dieser Typ doch gezeigt hat! Krass auch, dass ich unter ’ner Millisekunde auch schon wieder raus war und mein komplettes Gedankengut wie eingefroren war/ schien/ wirklich war: back to normal.
Kurze Zeit später ertappe ich mich bei einem inneren Lachanfall, weil ich nicht fassen kann, dass dies wirklich passiert ist. Ich muss den nächsten Rastplatz ansteuern und aus steigen, denn die Absurdität wird mir immer bewusster und ich weine fast vor Lachen.
WTF?
Rufe umgehend meinen Kollegen an, der mir nach ’nem kurzen „krass!“ berichtet, dass seine Tante mal in einen fremden VW eingestiegen ist, weil der Blinkblink- Schlüssel eben gepasst hat. Ja, finde ich auch seltsam. Viel seltsamer finde ich aber meinen Fehltritt. Ich bin ja schon fast froh, dass ich nicht gewohnheitsmäßig mein Portemonnaie auf die Rückbank geschmissen habe und meinem fremden Gegenüber, wie üblich, noch irgendwelche Plänkeleien an den Kopf gehauen habe.
Tsja, so kann‘s aber eben gehen! Vielleicht ist das ja auch nur ein Zeichen dafür, dass ich mir beim nächsten Wagen was Neues einfallen lassen sollte, da herkömmliche Vehikel eh alle gleich aus sehen und dies zum Standart werden könnte…vielleicht bin ich auch einfach – schneller als erwartet- urlaubsreif und deswegen verwirrt…
Ich weiß es nicht, nicht wirklich zumindest. Aber es ist ein Zeichen, welches noch zu deuten ist.
Steady as she goes, hopefully.

Quarantäne- Blues

Jo, morgen geht’s wieder los. Endlich ist dem Lotterleben wieder Einhalt geboten, dem schleichenden Quarantäne-Blues sein letzter Refrain gesungen. Ertappe mich mal wieder selbst dabei, wie schnell es doch geht, dem vermeintlich eingebranntem Alltag zu entfliehen, sei es in diesem Fall auch nur durch körperliche Ruhigstellung, im Sinne von fies krank sein. Seit letztem Donnerstag aus dem Verkehr gezogen und über’s Wochenende leichte Besserung in Aussicht stellend, bin ich Dienstag gegen 10:30 Uhr echt fast genervt. Der Göttergatte meldet sich, ich dachte kurz, dass meine per WhatsApp übermittelte Einkaufsliste doch zu umfangreich geraten ist, was nicht der Fall ist, denn er kommt justamente nach Hause, denn er ist auch krank. Super! Erst heute habe ich die Muße gefunden, die letzte Staffel von Ozark zu starten, nicht ohne vorher nochmals die letzten beiden Folgen der dritten Staffel zu sehen, um wieder voll und ganz ins Thema ein zu tauchen. Bin wirklich kurzzeitig pissed und Frage beiläufig, was er denn hat und die Antwort ist krass simpel: das gleiche wie du! Urghhhh! Da er auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen ist, schaffe ich es tatsächlich noch ganze zwei Folgen zu gucken, um dann auf gesellig zu machen und Mitleid zu versprühen. Leichtes Abklopfen der Symptome kommt nicht gut an, er versteht nicht, dass ich mich sorge und nur sicher gehen will, dass es doch nicht so schlimm ist, wie bei mir. Schließlich habe ich vier Tage hindurch gelitten, ohne klar zu kommen und ich fände es schon interessant zu erfahren, ob es ähnliche Ausmaße annimmt. Das Fieberthermometer gibt Entwarnung, während ich immernoch mit Permanenthusten und unlustigem Halskratzen zu kämpfen habe. Spontan beschließe ich auch nochmal, die Körpertemperatur zu checken und bekomme eine erwärmte 37,9 präsentiert; bekomme allerdings keinerlei Anteilnahme, denn schließlich geht es ihm ja auch nicht so gut. Ich arrangiere mich mit dem Gedanken, plötzlich nicht mehr vogelfrei krank zu sein und warte auf das Ergebnis seines PCR-TESTs, welchen wir gleich am nächsten Tag zusammen ansteuern. Glücklicherweise hat mich meine Schwester davon abgebracht, am Dienstag ein Konzert auf zu suchen, denn während wir auf den Einlass zur Probe warten, ein Eis zur Abkühlung genießen, ertönt ein „Steffi“? entlang des Weges. Siehste! Überall kann es passieren, dass dich jemand kennt, erkennt oder deinen Weg kreuzt. Umso wichtiger, dass ich letzten Abend so vernünftig war und meinen Konzertehintern dann doch nicht vor die Tür verfrachtet habe. Puhhh! Wir reden über Inkognitoaufenthalte heute und hier und beschließen, uns dann doch ganz bald wieder zu sehen, legal quasi. Meine Erfahrung mit dem Ergebnis war, dass es 5 Stunden später schon abrufbar war und so dränge ich zur regelmäßigen Online- Kontrolle, es ist immerhin schon 20 Uhr, also genug Zeit vergangen. Nichts. Aber mein Nachfragen nach dem aktuellen Zustand kommt auch nicht gut an. Doof. Zack, kommt es doch noch um die Ecke, das Ergebnis und zum Entsetzen meines Göttergatten fällt es negativ aus, im wahrsten Sinne des Wortes. Ich finde es gut, außerdem muss er sich doch keine Platte machen, ist er doch bis Ende nächster Woche frei gestellt! Ich hingegen verbringe keinen einzigen Tag ohne meine löslichen Aspirin (stehe insgeheim auf diesen Geschmack irgendwie), weil mir regelmäßig der Kopf an Umfang zu enge wird und leide hustend so vor mich hin. Auf das Ergebnis hin beschließen wir einen Tag später aufgrund meiner Verfassung, flugs nach Polen zu fahren, um dem Fiskus ein Schnäppchen zu schlagen und natürlich unseren Lungen weiterhin volle Fahrt zu gewährleisten. Bin fix und fertig beim Wiedereintreffen in den heimischen Gefilden und powernappe erstmal zwei Stunden durch. Kurzatmigkeit sollte nun wirklich nicht als Überbleibsel fest hängen, kenne zu viele, bei denen das der Fall ist- kann ich nicht gebrauchen!!! Als ich wach werde, müssen auch nicht mehr „so tun als ob“ Gesichter aufgelegt werden, wenn auch nur aus schlechtem Gewissen. T. wird von mir informiert, dass ich ihre Neo’s endlich mit besorgt habe und ich bin froh, dass sie sich für Samstag als Abholdatum entscheidet, denn ich habe spontan Lust ein wenig Party zu machen- eingeschränkt und dem Wetter, was mir übelst zusetzt, angepasst, natürlich. Es ist 15:30 Uhr, Donnerstag und ich fühl mich das erste Mal nicht wie ein Klumpen. Das alleine ist Grund genug, um ein bisschen Spaß zu haben, finde ich. Zack! Es ist plötzlich 3:50 und ich bin immernoch hell wach…krasser Scheiß! Aber auch zeitgleich egal, denn ich kann ja ausschlafen. Und ich kann seit Jahren echt ausschlafen! Freitag gegen 10:45 Uhr werde ich das erste Mal wach und schlumpe so in den Freitag rein, ganz gemütlich versteht sich! Was so eine Woche dann doch ausmacht!? Normalerweise brauche ich, nee, Moment, ich habe keine Aklimatisierungszeit mehr, denn ich kenne Ausschlafen eigentlich nicht mehr! Umso erstaunlicher ist es, dass es diesmal funktioniert hat, wohl aber der echt miesen Verfassung geschuldet war. Nun denn, es ist Sonntag, kurz vor 21 Uhr und wir gucken eine „Frauen im Punk“ Doku auf Netflix und ich stelle mit Erschrecken fest, dass ich in unter 10 Stunden aufstehen muss und der Boogie des Alltags wieder spielt, jeden Tag auf’s neue, unaufhörlich. Siouxsie und ihre unermüdlichen Banshees sollen mich in den wochenendliche Ruhestand begleiten, so der Plan. E. staunt nicht schlecht, dass ich unter einer Millisekunde einen Song erkenne und ich bin auch echt baff ob meines unfassbaren Musikfundus. Es sind übrigens immer noch 29 Grad, was den Abschied ins Bett und den Neustart morgen auch nicht wirklich besser machen…aber es muss sein: eine Woche Ausruhen war ganz wunderbar und so endet das Lotterleben demnächst, freu mich drauf, auf was eigentlich?

Thank you and good night!!!