I’ve been waiting for tomorrow….all of my life

Der Titel klingt düsterer, als es im nachfolgenden Essay erscheint. Eben diesen habe ich soeben auf meiner vor Monden gelikeden (?hahaha) Seite von der 80er Jahre Band „The The“ geklaut, denn irgendwie hat es justamente eine Reaktion in mir ausgelöst, eine kurzschlüssige Synapsen- Aktivität, die manchmal, leider nicht mehr in der Häufigkeit wie noch vor Jahren- bzw. durch alltägliches, zeitverschwenderisches Gewusel nicht mehr ganz so offensichtlich durchdringt und deswegen spärlich erscheint und nur ab und an sofort- wie diesmal- direkt den Anker wirft aber es immer wieder hervorragend ist, sich in einem solchen Moment zu ertappen und inne zu halten und sich auch drauf einzulassen. Nach wiederauffrischender Lyrics- Durchsicht überkommt mich ein Gefühl des Wehmuts; wie klar waren doch damals Songtexte konzipiert, bzw. haben einen in irgendeiner bekannten Situation, nachvollziehbar und fast spionagegleich realitätsgetreu abgeholt und (gefühlt) angesprochen, als hätte der Interpret eigentlich dich angesprochen, zumindest eine genaue Vorstellung von dem Leben, in dem du dich befindest, hat und genau deswegen diesen einen Song heraus bringt. Ein wirklich unfassbares Gefühl. Wäre man mit einer gesangstauglichen Stimme gesegnet, hätte man es nicht besser in Worte und vertont fassen können.

…durchforste gerade vermeintliche Entwürfe und muss feststellen, dass ich keine Ahnung habe, was ich damit aussagen wollte oder meine finale Aussage war; teile es trotzdem, schmerzfrei, da ich den eigentlichen Ansatz ziemlich gut finde!

#gedankenwirrwarr#leiderdenfadenverloren

Veröffentlicht von stefkasays

Ich wollte schon immer schreiben. Über die kleinen Dinge im Leben, die einen manchmal an den Rand des Wahnsinns treiben können. Über große Dinge, die einfach zum alltäglichen Dasein dazu gehören und die Beachtung finden sollten, um nicht in der Versenkung der Unwichtigkeit zu landen. Dies ist ein persönliches Sammelsurium der Kostbarkeiten, die einen unweigerlich begleiten und die einem tagtäglich vor die Füße fallen.

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