4- stellige PINs sind eh schon echt nervig, das kann man gepflegt unterschreiben . Viel nerviger ist es allerdings, wenn die bessere Hälfte morgens um 9 Uhr an einem sogar staatlich anerkannten, seit kurzem gewährten Feiertag ins Zimmer rauscht, weil der SIM- Karten- PIN nicht einfällt. Ganz großes Kino am Morgen, wahrlich. Von Null auf Genius wird verlangt und ich rolle mich erstmal zur Mission Impossible Melodie aus dem gar grellen Sonnenschein vom Sofa ( gestern dort stationär versackt) ins für morgendliche Stunden geeignete Tageslicht, um in Sekundenschnelle wie ein Computerhacker Zahlenkombinationen in meinem Kopf durch zu gehen. Das dies möglich ist, ist selbst mir nicht nachvollziehbar. Irgendwie klappt es aber. Toll. Irgendwie. Ratter, ratter… und dann- vielleicht durch Selbstschutz- die Erkenntnis, dass es im Notfall ja auch einen SuperPIN gibt, so war mir jedenfalls mal. Armageddon- Situation im Hause Stefka/ Erik. Wo nur ist die Info über diese lottojackpotgleiche Zahl nur hin? Eine ganze Viertelstunde später liegt die Lösung nicht auf der Hand; ein echt fabelhafter Start ins lange Wochenende denke ich und versuche immer noch vampirgleich der Sonne auszuweichen, mittlerweile ohne musikalische Untermalung im Kopf, schwer genug das alles. 2 Versuche sind noch übrig und ich bin mit meinem Mobilfunklatein wirklich am Ende meiner Kräfte und verweise auf die Option, morgen in den O2- Shop zu gehen, um Sperrungen oder solche Dinge zu vermeiden. Wird nicht gut angenommen dieser Tip. Verständlich auch, jetzt, wo ich darüber nachdenke. Mein Kurzschlafhirn arbeitet auf Hochtouren und warum auch immer fällt mir eine alte Zahlenkombination ein, fast aus sentimentalen Gründen, denn alle Ordner, die Klärung schaffen könnten, verweigern ihre Aussage und siehe da: Sesam öffne dich!!! Es ist 9:58 Uhr und es ist Feiertag, wie schön. Good night you lovely women and enjoy the rest of the day or year!Ich leg mich wieder hin, es sei gegönnt!

Veröffentlicht von stefkasays

Ich wollte schon immer schreiben. Über die kleinen Dinge im Leben, die einen manchmal an den Rand des Wahnsinns treiben können. Über große Dinge, die einfach zum alltäglichen Dasein dazu gehören und die Beachtung finden sollten, um nicht in der Versenkung der Unwichtigkeit zu landen. Dies ist ein persönliches Sammelsurium der Kostbarkeiten, die einen unweigerlich begleiten und die einem tagtäglich vor die Füße fallen.

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