Fit in die 50!

Du bist, was du isst!

Seit Anfang des Jahres esse ich kaum noch Fleisch. Eigentlich ging es schon vor dem „von Fleisch weg- Ding“ los, als ich durch einen ( immer noch der Tip des letzten Jahres!!!) freundschaftlichen Rat meinen Kaffee nur noch mit Hafermilch – Barista- Qualität- getrunken habe. Und in der Tat, schmeckt mir „normale Kuhmilch“ nicht mehr annähernd wie zuvor!

Wow! No cow!

Hinzu kommt im alljährlichen “ alkoholfreien Sportjanuar“, den ich Jahr für Jahr konsequent durchziehe und höchst motiviert auch offen für alles mögliche andere bin, dieses Jahr auch mal einen Schritt weiter gegangen bin, indem ich auf Fleisch bewusst verzichte. Das läuft bis dato auch ganz gut. Getoppt durch den Gedanken, fit in den diesjährigen 50. Geburtstag zu schlittern; hopefully in real life with real people and a really punky Party, habe ich auch in den ersten drei Wochen den ultimativen Ärztemarathon absolviert! Herz/ Kreislauf, Lunge, grosses Blutbild, sogar Augenarzt, HNO und Dermatologe. Alles, zu meiner persönlichen Freude, mit einem „grünen“ Haken hinter den Ergebnissen! Shakka!!!

So what?!

Also voll reingejumpt in die Ernährungsumstellung…und weiter gemacht. 15 Minuten auf’m Bike morgens, ’n bischen Bauch/Beine/Po ( wobei mir da von meiner Cousine ein Geheimtip verraten wurde und es hieß: hälste hier die vorgegebene Zeit durch, biste Queen of Ass….hab natürlich keinen Einzug in die Walk of Fame bzgl. Ass gehalten….sondern beschlossen, dass ne 20(?) Jahre jüngere Schwester nicht mein Leben ruinieren wird/ darf und kann….Pamela Reif heisst die Gute, falls jemand Lust auf eine Herausforderung verspürt ! 🤪)

Ich bin mittlerweile drüber hinweg… über diesen jugendfanatischen Zirkus, wobei die Specialeinlagen selbst mich nicht kalt lassen.

Es reicht dann doch das altersgerechte Rumgehopse…aber das jeden (!) Tag für 20-25 Minuten. 💪💪 Mehr ist halt einfach nicht drin.

Auf jeden Fall befinde ich mich seit kurzer Zeit in einer WhatsApp- Gruppe namens Vegan- Guru- Group. Bin derzeit noch passiv, also ohne eigene Artikel.. lesen tue ich schon, was da geschrieben wird. Eigentlich bin ich da nicht richtig, da ich a: nicht vegan bin (probiere mich ja seit kürzester Zeit erst mit vegetarian) und b: mir diesbezüglich die radikale Einstellung zu der Lebensweise fehlt.Die Frage, wie ich mein Tofu zubereite kann ich nur mit “ ich kaufe geräuchertes Tofu im Asia- Laden“ beantworten.

Ich bin derzeit aber ganz groß im Wurstersatzsorten- Suchen und da liegt die Marke Rügenwalder ganz hoch im Kurs mit ihrer vegetarischen Salami bunter Pfeffer- Mix! Weltklasse!

Damals in der 10. Klasse hatte ich im Freundeskreis jemanden, da wusstest du nicht, ob du Ente isst oder Tofu….ein Meister der Gewürze seinerzeit!

Selbst mein Mann hat jahrelang vegan gelebt, bis hin zum Fanatismus, sich die Sojamilch selbst zu machen….OMG, dass nenn ich mal ambitioniert!

Er hatte damals aber auch Schlangen und Spinnen, wobei zweiteres viel schlimmer geartet war…Phobie und so…aber selbst ersteres ging gar nicht, denn ich, als passionierte Meerschweinchenflüsterin, hätte im Leben nicht mit einem Mann zusammen sein können, der das verfüttert, was ich liebe!

Glücklicherweise haben wir uns erst Jahre später getroffen!

Love you Baby!!!

Aber zurück zur Ernährungsumstellung: mein Arzt hat mir gesagt, dass ich 2x die Woche rotes Fleisch (am Stück) essen soll….also keinen Burger oder kurz gebratenes, Steak also. Keine Ahnung, warum ich dies tun soll aber er riet mir dazu.

Linientreue ist trotzdem oberste Prio- aber auf eins kann ich und will ich nicht verzichten….. Garnelen und Krabben.. isso! Vielleicht ist es die Flauschigkeit, die hier nicht gegeben ist oder die Tatsache, dass Meeres-tiere/ -früchte von Hause aus selten Namen haben oder Haustiercharakter aufweisen….ich weiß es wirklich nicht. Was ich weiß ist, dass hängt der Weltfrieden und der Erdenerhalt daran, so gebe ich auch das auf!

„Planet earth is blue and there’s nothing I can do…“

RIP David Bowie

Veröffentlicht von stefkasays

Ich wollte schon immer schreiben. Über die kleinen Dinge im Leben, die einen manchmal an den Rand des Wahnsinns treiben können. Über große Dinge, die einfach zum alltäglichen Dasein dazu gehören und die Beachtung finden sollten, um nicht in der Versenkung der Unwichtigkeit zu landen. Dies ist ein persönliches Sammelsurium der Kostbarkeiten, die einen unweigerlich begleiten und die einem tagtäglich vor die Füße fallen.

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